5 Grundregeln für die Aktienanalyse

17. Januar 2011 | Von | Kategorie: Grundregeln der Aktienanalyse

Eine gründliche Aktienanalyse sollte der erste Schritt vor jeder Investition an der Börse sein. Dabei gibt es verschiedenste Strategien der Aktienanalyse. Möchten Sie nun Ihre eigene Strategie zur Aktienanalyse entwickeln, müssen Sie kein Börsenexperte sein, am einfachsten ist es (und nebenbei auch sehr Erfolg versprechend) sich an den Strategien bereits erfolgreicher Investoren wie Warren Buffett oder Benjamin Graham zu orientieren. Das Wichtigste ist bei jeder Aktienanalyse eine systematische Vorgehensweise.

Klar messbare Kriterien

Für Ihre persönliche Aktienanalyse müssen Sie natürlich Zahlen und Fakten des entsprechenden Unternehmens prüfen. Doch bevor Sie dies tun, müssen Sie im ersten Schritt eine allgemeine Unternehmensbeurteilung vornehmen. Wenn Sie auf diese Weise passende Investitionsobjekte gefunden haben, widmen Sie sich im zweiten Schritt Ihrer Aktienanalyse den Fundamentaldaten der AGs. Beginnen Sie Ihre Aktienanalyse stets mit diesen 5 Grundsatz-Fragen:

5 Grundsatz-Fragen für Ihre Aktienanalyse

  1. Ist das Unternehmen verständlich?
  2. Sind seine Haupt-Produkte am Markt gefragt?
  3. Heben sie sich deutlich von den Produkten der Konkurrenz ab?
  4. Bestehen Wachstums- und Expansionsmöglichkeiten für das Unternehmen?
  5. Hat die AG durch ihre Marktposition weitgehende Freiheit in der Preisgestaltung?

Wenn Sie alle 5 Fragen mit „Ja“ beantworten können, haben Sie den perfekten Kandidaten für Ihre Aktienanalyse gefunden. Aber auch bereits Aktien von Unternehmen, die nur bei zwei oder drei dieser Fragen eine positive Antwort liefern, überzeugen in den meisten Fällen auch beim nächsten Schritt der Aktienanalyse, der Analyse ihrer Fundamentaldaten. Diese Grundsatz-Fragen erleichtern Ihnen die Aktienanalyse erheblich. Denn auch Sie haben bestimmt besseres zu tun, als tagelang Cash-Flow-Margen, Eigenkapitalquoten und andere Bilanzwerte zu prüfen, um so ein passendes Investitionsobjekt zu ermitteln!

Autor: Volker Gelfarth.

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