Aktueller Kommentar Oktober 2010: Klatten und Merckle steigen wieder mit Millionenbeträgen ein

4. Oktober 2010 | Von | Kategorie: Fonds

Die Top-Manager lassen sich von den Kursrückschlägen nicht irritieren und kaufen Aktien des eigenen Unternehmens. Sie nutzen günstige Einstiegszeitpunkte, um die eigenen Anteile aufzustocken und um ihr Geld sicher zu vermehren.

Besonders gut konnten Sie das beobachten, als der DAX unter 6.000 Punkte abtauchte. Die Insider nutzten die Gunst der Stunde und schlugen zu, während pessimistische Stimmen die wirtschaftliche Lage in Deutschland schlechter
redeten, als sie wirklich ist.

Unternehmen haben Krise gut überstanden

Denn es zeigt sich an den veröffentlichten Quartalszahlen: Viele Unternehmen haben im ersten Halbjahr 2010 wieder Aufträge generieren können. Die Auftragsbestände steigen. Das sichert zukünftige Umsätze und Gewinne.

Selbst die großen Familiendynastien wie die Familie Klatten oder Familie Merckle kehren wieder an den Markt
zurück und steigen erneut ein. Ein weiteres Rückschlagspotenzial am Aktienmarkt scheint daher begrenzt zu sein, denn die Insider vertrauen dem wirtschaftlichen Aufschwung.

Quandt-Erbin erhöht Beteiligungen.

Die Quandt-Erbin Susanne Klatten hat zuletzt über ihreBeteiligungsgesellschaft Ventus Venture ihren Anteil am
Windkraftunternehmen Nordex ausgebaut. Für rund 11,3 Mio. € hat sie in diesem Jahr Anteile an Nordex gekauft.

Dabei war zu beobachten, dass der Kaufkurs immer rund um 7 € lag. Ein Vergleich mit dem Chart von Nordex zeigt, dass immer dann gekauft wurde, wenn der Aktienkurs auf rund 7 € gesunken ist.

Derzeit ist der Energiemarkt allerdings  olitisch stark beeinflusst (Stichwort: längere Laufzeiten für Atomkraftwerke). Der Aktienkurs von Nordex wird daher in diesem Jahr eher unter Druck stehen. Doch langfristig dürfte sich die Investition in alternative Energiegewinnung auszeichnen. Ich werde die Entwicklung für Sie weiter beobachten.

Merckle steigt bei HeidelbergCement ein

Interessant sind auch die Aktivitäten rund um die Beteiligungsgesellschaften der Familie Merckle. Über die Kötitzer Ledertuch- und Wachstuch GmbH, die nur noch ein Mantel für Beteiligungen ist, stieg die Familie Merckle im August 2010 mit knapp 20 Mio. € beim Baustoff-Konzern HeidelbergCement ein.

Folgen Sie den Insidern

Und das sind nur die beiden prominentesten Beispiele. Viele Insider halten die Aktien des eigenen Unternehmens derzeit offenbar für unterbewertet und steigen ein. Hier lohnt es sich für Sie zu folgen..

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